Ragnar Gischas

„irgendwo dazwischen“

AUF DER SUCHE
NACH GRAUSTUFEN ZWISCHEN DEN POLEN
FANDEN SICH DIE ANTWORTEN
AUF DIE MEISTEN FRAGEN
IRGENDWO DAZWISCHEN

EINE EINLADUNG
SICH DIE ZEIT ZU NEHMEN
DIE DINGE
DIFFERENZIERT ZU BETRACHTEN

Ausstellungsdauer: 04.09. – 10.10.2020

KunstQuartier
Bierstr 33
49078 Osnabrück
Di- Fr: 14-18 Uhr
Sa: 11-16 Uhr


HIRMIZ AKMAN

„A DIALOGUE:

WORK/ROOM-FIGURE/ABSTRACTION“

Meine künstlerische Intention ist es diese Situationen malerisch einzufangen,
indem ich den menschlichen
Ausdruck in seiner naturalistischen Form zeige,
diesen gleichzeitig aber von eher abstrakt-undefinierbaren Formen umgebe.
Dabei ist der Fokus
meiner Arbeiten auf dem ersten Blick der menschliche
Ausdruck, der jedoch bei längerem Hinschauen immer mehr von dem
abstrak
ten Bildraum in den Hintergrund gedrängt wird. Gerade dadurch,
dass der menschliche Ausdruck und die Positionierung des
Menschen
etwas sind, wovon sich jeder menschliche Betrachter angesprochen fühlt,
ist die Aufgabe schließlich das undefinierte
Drumherum für sich
selbst zu definieren.

Indem ich in einem nächsten Schritt meinen zweidimensionalen Malereien
eine weitere Dimension gebe, werden diese Teil des Raums.

Ab diesem Moment ist es nicht mehr “nur die Malerei”, bei der es um das
Schauen geht, sondern die Installation, die zu
umwandern ist. Gleichzeitig
findet ein Spiel mit Material statt. Die Malerei und der installative Teil
bilden dabei einen
fließenden Übergang und ergänzen sich.

Ausstellungsdauer: 17.07. – 29.08.2020

KunstQuartier
Bierstr 33
49078 Osnabrück
Di- Fr: 14-18 Uhr
Sa: 11-16 Uhr


AHMED AL-KENANI

»HINTER DEM HORIZONT«

Hinter dem Horizont.

Der Künstler versucht sich „Hinter dem Horizont“ selbst zu finden.

Ein neues Kunstwerk ist immer eine neue Herausforderung, um sich stilistisch neu ausdrücken. Der Betrachter soll sich mit dem Künstler auf die Gedankenreise begeben.

Der Künstler geht vor wie bei einer Zeichnung und arbeitet mit schnellen und pastosen Auftragen der Farben. Die Technik der Ölmalerei in ihrer Vielseitigkeit dominiert das Werk des Künstlers. Dabei arbeitet der Künstler mit hellen und dunkeln Farbnuancen.

Seine Malweise kombiniert Elemente des Realismus und Impressionismus. So wird durch das Variieren der Farbkontraste eine Bewegung bei dem Dargestellten erzeugt.

Ahmed Al-Kenani: Hinter dem Horizont, 19. Juni – 11. Juli 2020

KunstQuartier
Bierstr 33
49078 Osnabrück
Di- Fr: 14-18 Uhr
Sa: 11-16 Uhr


Andrea Wilmers
»GangArt«

+++  In einer online-Galerie stellen wir nun nach und nach die Werke von Andrea Wilmers vor.  +++

“Ausgang”            Acryl, Asche/Leinwand 80×120 cm  2020


“Blindgang”          Acryl, Asche/Leinwand 100×120 cm  2019


“Was geht”           Serie: Fotografie, 20×30, 2020
                            Gemeinschaftsprojekt: Wilhelm Wiechern, Andrea Wilmers


“Durchgang”        Triptychon     Acryl, Collage/Leinwand, 280×100, 2020


“Zugang”             Acryl, Mischtechnik/Leinwand, 80×100, 2020


“Lehrgang”          Acryl, Mischtechnik/Leinwand, 160×100, 2008


“Seegang 1”         Serie: Collage/Papier, ca. 30×40, 2015


“Seegang 2”         Serie: Collage/Papier, ca. 20×30, 2018


“Gleichgang”         Acryl, Asche/Leinwaand, 140×100, 2019


andreawilmers.de


+++ Aufgrund der Corona-Pandemie schließt der BBK das KQ auf Anordnung +++ Wir versuchen den Ausstellungsbetrieb virtuell/digital am Leben zu erhalten +++ Bleibt gesund +++

In einer online-Galerie stellen wir nun nach und nach die Werke und Künstler*innen vor.


ZIVIL-COLLAGE: LUDWIG BURANDT

Wege gehen

Die Collage „Wege gehen“ setzt auf einen starken Akzent. Drei geisterhaft wirkende Fußabdrücke schweben über verschieden blauen Flächen, die aneinander gefügt im Zusammenklang mit einem gitterähnlichen Element an einen Straßenausschnitt erinnern. Ein Ausschnitt, zu dessen Wirkung auch das offene, vielkantige Format gehört. Die Flächen sind in Zeitungsstreifen strukturiert, die gegenläufig geklebt sind, Worte und Satzteile in Blau getränkt lesbar lassen. Die Fußabdrücke sind leicht skizziert, im Reißen bleibt ein Fuß unvollständig. Die Collage reduziert gegenständliche und abstrakte Bildelemente und erzielt dadurch eine hohe Präsenz. Die Deutung bleibt offen, wirbt entgegen möglicher Beschwernis für Aktivität bzw. Zivilcourage, richtet den Blick auf unterschiedliche Lebenswege und lässt Assoziationen von Inhaftierung oder Flucht zu.

www.ludwig-burandt.de


ZIVIL-COLLAGE: HANNA VON BEHR

Hackfresse    Bauchspeck

„Fotografien einzelner Körperteile, collagiert mit Lebensmitteln: Nicht nur der Bauchspeck wird wörtlich genommen. Wie war das mit den alten Damen und ihrem Winkefleisch an den Oberarmen? Endlich bekommt diese lästerliche Beschreibung ein anderes Bild und auch die Hackfresse erfährt eine neue Definition.
Selbstredend wurde beim Kauf auf die Herkunft des Fleisches geachtet (als ich noch welches aß) und alle Gerichte nach dem Abfotografieren fachgerecht (Pfanne, Gabel, Mund) recycelt.“
 

ZIVIL-COLLAGE: EVI BINZINGER

Überwachungsplan

Zivilcourage

Engagierte KünstlerInnen provozieren mit ihren Werken und Aktionen, indem sie Missstände anprangern und sich in der Öffentlichkeit für Werte einsetzen, von denen sie überzeugt sind, ohne Rücksicht auf eventuell resultierende Nachteile für ihre eigene Person.

Und was ist ihr Lohn?

Das Werk

Schwarz-Weiß-Photo-Collage, Handvergrößerung

Überwachungsplan, Ausgangssperren, Kontaktverbot, Zensur, Einschränkungen, Abwertung, Verachtung, Unterdrückung, Entwürdigung, Vernachlässigung, Verhaftung auf offener Straße, Freiheitsentzug, Strafen, Folter, Tod

Evi Binzinger


ZIVIL-COLLAGE: CHARLOTTE DALLY

mediale Welt   Meditation

Charlote Dally


ZIVIL-COLLAGE: JOHANNES EIDT

Imkerschutz

johannes-eidt.de/


ZIVIL-COLLAGE: THOMAS FLEISCHER

Sinnfreie Konstruktion

Tomas Fleischer


ZIVIL-COLLAGE: KERSTIN HEHMANN

Gafsa, Soziale Netzwerke

Meine Collage besteht aus Fotografien, die bei einem Künstleraustausch innerhalb von wenigen Tagen in Sozialen Netzwerken aufgetaucht sind. Ich habe alle Fotos heruntergeladen, gesammelt und neu arrangiert und bearbeitet. Je mehr Fotos übereinanderliegen, desto mehr verschwimmt der Mensch.

Kerstin Hehmann


ZIVIL-COLLAGE: HENNING HEIGL

Zu meinem Tiptychon „am abgrund“, 2018,   ca. 150×50 cm,

Die drei von mir gestalteten Bildermontagen bestehen ausschließlich aus einer Vielzahl von Fragmenten aus Schülerzeichnungen zum Thema „perspektivisches Gestalten“, Relikte meiner Kunsterziehertätigkeit, Liegengebliebenes und von mir bis zu meinem Ruhestand aufbewahrt. Das 2018 entstandene Triptychon „am Abgrund “ ist ein Ergebnis meines 2010 begonnenen Recyclingprojekts.

Die Dokumente unterschiedlicher Fähigkeiten und Fertigkeiten der Schüler werden in den einzenen Montagen vereint und bilden in dem Triptychon insgesamt ein spannungsreiches vielfältiges, letztlich harmonisches Miteinander. Integration, künstlerisch materialisiert.  
 
Henning Heigl  19.3.2020

Henning Heigl


ZIVIL-COLLAGE: ALEXANDER KAPITANOWSKI

KrimUnser
Was steckt in den Köpfen der Menschen? Von roten Flaggen über Orden bis Plakaten. Harry und der letzte Zar fragen dich für wen du bist. KrimUnser.

Selfie
Hund am Strand. Schaukel und Krim unter dem Mädchenfuß. Abi Warburgs dynamische Antike richtet sich direkt zum Auge. Heilige Greta. Selfie im Regen.

rinabella-art.de


ZIVIL-COLLAGE: LOTHAR NORDMANN

Picture LP David Bowie                                                       Picture LP Queen            

Kein anderes Medium wie die Musik zieht den Menschen so in seinen Bann.

Sie überwindet Strecken und durchdringt Räume. Sie verzaubert und trägt den Menschen in alle Facetten seiner Gefühlswelt, bis hin zur Trance.

Ich verwende für meine Assamblage eine Picture LP und überziehe sie mit Acrylfarbe, koloriere das Passepartout und rahme alles hinter Glas. Durch die optische Wahrnehmung möchte ich eine Brücke bauen zu dem Zauber der Musik, eingeschlossen und behütet hinter Glas.

Lothar Nordmann


ZIVIL-COLLAGE: UWE MOLKENTHIN

“Vögel fliegen”

Gedicht in doppelter Alliteration, Textcollage in 7 verschiedenen Sprachen und 9 unterschiedlichen Schriftarten mit Zeichnung; Blattgröße DIN A2 ; 2019 erstellt.

Uwe Molkenthin


ZIVIL-COLLAGE: JELENA REINERT

DIE BLAUE STUNDE

Die Bilder zeigen verschiedene Krisen: Aktuelle Krisen wie Corona aber auch überwältigte Krisen wie das Verhältnis Deutschland und Frankreich oder den Börsencrash am Schwarzen Freitag 1929 mit der folgenden Hyperinflation.

Die Arbeit „blaue Stunde“ zeigt die Künstlerin selbst, wie sie über Schwierigkeiten des ihres eigenes Leben als Kriegsflüchtling aber auch über das gesellschaftliche Leben reflektiert.  Wie werden persönliche und gesellschaftliche Krisen gemeistert? Wie verändert uns eine Krise? Diese Initialfragen sollen bei der Betrachtung gestellt und beantwortet werden.

 Jelena Reinert


ZIVIL-COLLAGE: TINA SCHICK/JENS RADDATZ

ZIVILCOURRAGE

In der Technik eher dem mixed media als der Kollage verbunden, rücken Tina Schick und Jens Raddatz einen besonderen Teil unserer Gesellschaft in den Fokus: Die sog. jungen Menschen, welche sich politisch stark engagieren – fridays for future als bekanntestes Beispiel. Aber auch die Rechte von Frauen oder LQBTC-Personen, gesellschaftliche Gleichstellung, equal pay usw sind Themen die bei den „jungen Menschen“ im Vordergrund stehn und offen diskutiert werden. Möge diese junge und motivierte Bewegung sich nicht politisch deaktivieren lassen!

Die Fotografie stammt von Tina Schick und wurde von Jens Raddatz im Siebdruck farbig kollagiert.

Tina Schick
Jens Raddatz


ZIVIL-COLLAGE: ULRIKE SCHÖNFELDER-HELLWIG

Hinweise(!) zu den Arbeiten

zu: Artikel 1

Der Titel der Collage verweist auf Artikel 1 des Grundgesetzes. Die auf einer ca. zwei Zentimeter dicken Acrylplatte geschaffene Arbeit „zitiert“ diesen und Artikel 16a (Asylrecht) und fragt nach dem Verhältnis von Anspruch/Versprechen und Realität.

zu: Verbreiteter Mythos

Es ist ein „verbreiteter Mythos“, dass der Mensch die Krone der Schöpfung sei und sich als solche/r „die Erde untertan“ machen müsse.

zu: o.T.

Die Zerstörung der Meere durch den Menschen macht sprachlos, deshalb bleibt die Arbeit „o.T.“.

Ulrike Schönfelder-Hellwig


ZIVIL-COLLAGE: KATJA STAATS

„Das Maß der Dinge – Watchmen“, Collage auf s/w – Fotografie, 18x24cm, 2018
„Das Maß der Dinge – Airguns“, Collage auf s/w – Fotografie, 18x24cm, 2018

Was ist wahr und was ist Fake? Wo sind unsere Grenzen und wie klein oder groß erscheinen wir uns selbst?

Wieviel Außen bestimmt unser Innen?

Selbst- und Fremdwahrnehmung stimmen oft nicht überein: wer wird klein gemacht oder wächst über sich hinaus?

Und was war eigentlich nochmal „normal“?

Preise: jeweils 180 € gerahmt

Katja Staats

mopsblau


ZIVIL-COLLAGE: ALOIS THOMAS

O.T., Triptchon in grün, rot und blau, Collage aus Einkaufsverpackungspapier und Stempel von Grappa-Dose, 60/40, 2012

Es sind Erlebnisse meiner Umwelt, die ich festhalten möchte. Oft sind es einfache Dinge, die mich packen. Für mich bedeutet es in diesen Bildern, Erlebtes mizuteilen, Empfindungen sichtbar machen und in meinem Tun, eine neue Wirklichkeit herzustellen. Von Materialien her werden Farbe und Form gestaltet. Ich suche nach Zeichen und Farbklängen, die im Betrachter ähnlich Gefühle hervorrufen können, wie sie der Künstler vor und während des Gestaltungsprozesses erlebt. Farbe wird in diesem Triptychon teilweise in vorgefertigten Papieren gefunden, diese dann komponiert, indem sie neu zusammengestellt werden. Mit Farben (hier Acryl) kriegt sodann die neue Komposition eine gestalterische ’neue‘ Einheit. Diesen beschriebenen Vorgang machte ich wiederum neu in drei Farben (rot, grün und blau).

Diese Bilder waren in Ausstellungen in Berlin und Mallorca.

Alois Thomas


ZIVIL-COLLAGE: CHRISTINE VENNEMANN

(k)ein Raum

Christine Vennemann


ZIVIL-COLLAGE: ANDREA WILMERS

„geschöpf – t“

Andrea Wilmers


ZIVIL-COLLAGE: MECHTHILD WENDT

o.T. Acryl, Seidenpapier, Papier, Ölstift auf Primed Cotton
o.T. Acryl, Seidenpapier, Papier,Transparentpapier, Ölstift auf Primed Cotton

“Grundlage der Collagen bilden eigene Fotografien aus der Stadtlandschaft. Auf Papier kopiert und in Stücke gerissen, werden die Fragmente verschiedener Fotos wiederum zusammengefügt bzw. überlagert und dadurch die geordneten, statischen und architektonischen Strukturen verändert. Partiell aufgeklebte hauchdünne Schichten von Seidenpapier, die zum Teil aufgebrochen und durch Graphit und Ölkreiden ergänzt werden, lassen neue Strukturen erkennen.”

mechthild-wendt.de


ZIVIL-COLLAGE: REGINE WOLFF

“Walmöglichkeiten”

2020, mixed media on textile,130 x 110 cm,
Regine Wolff sagt dazu:
Die Arbeit entstand extra für die Ausstellung. Zivilcourage scheint mir heute in allen Bereichen des Lebens notwendig. Wir haben so viele Informationen und müssen in dem Bewusstsein leben, dass alles was geschieht auch in unserer Verantwortung liegt.Diese gemalte Collage ist eine kleine Auswahl von Krisen. Corona erinnert mich an Ebola, was viel schrecklicher war, aber eben in Afrika und damit weit weg. Jetzt erst wissen wir vielleicht, dass es kein “Weitweg”mehr gibt. Wie in einer Collage kommen verschiedene Krisen zueinander, die erst einmal nichts miteinander zu tun haben…das Kind mit dem leeren Blick stammt aus einem Zeitungsbericht über ein seltsames Phänomen in Flüchtlingslagern. Kinder dort verfallenen plötzlich ohne erkennbaren Anlass in völlige Apathie…und dann noch dieser seltsame Wal, nicht nur die Menschen selbst scheinen nicht miteinander auszukommen, das ökologische System der Erde gerät aus dem Gleichgewicht.

reginewolff.de



Wer zuerst kommt, malt zuerst!

Wer zuerst kommt, malt zuerst! Unter dem Motto 24/29-Schaltkunst zeigt der BBK Osnabrück
an dem zusätzlichen 29. Februar zusätzlich Kunst – eure! Liefert eure Arbeiten vom 25.2. – 27.2.
im KunstQuartier ab (jeder bitte nur eine Arbeit, max. 1qm). Wir hängen alles – bis voll!
Am 29.2. ist um 11.30 die Vernissage und am 29.2. um 20 Uhr die Finissage.

Be quick!

KunstQuartier des BBK
Bierstr. 33
49074 Osnabrück
www.bbk-osnabrueck.de
Öffnungszeiten:
Di – Fr: 14 – 18 Uhr
Sa: 11 – 16 Uhr


„what´s new“

Unsere neuen Mitglieder stellen sich künstlerisch vor:

Evi Binzinger, Grafikdesign


cocoon

Evi Binzinger experimentiert mit asiatischen Mal- und Falttechniken sowie digitalen Medien. Inspiriert von der Natur erschaft sie stilisierte Tier- und P?anzenwelten aus verschiedenen Materialien wie Papier, Aludeckeln, gebrauchten Teebeuteln oder Fundstücken.


Alexander Kapitanowski, Zeichnung und Malerei


Doppelportrait

Größere farbige Flecken oder Flächen, „farbige Klumpen-Einzelheiten“, bilden mit dem sonst fast gänzlich leeren Raum ein Gegengewicht, das das Dargestellte in diesem Raum hält.


Karsten Michaelis,Fotografie


Josef Brune, Maler, 2003

Karsten Michaelis arbeitet seit 1996 als freier Fotograf in Osnabrück. In der Osnabrücker Kulturszene wurde er u. a.durch seine “Künstlerportraits” bekannt.


Uwe Molkenthin, Fotografie, Installation, Skulptur


Tod und Teufel (Wortspiel)

Seine Themen sind Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit für alle Lebewesen. Dabei verwendet er jeweils das Medium, dass ihm zum Ausdruck
seiner Intention am Besten erscheint.


Lothar Nordmann, Malerei und Installation


o.T.

Kunst ist für ihn ein Mittel der Kommunikation. Seine Themen: Raum,Zeit, Leben.


Barbara Wölfkes, Malerie und Grafik


o.T.

Barbara Wölfkes setzt sich in ihren abstrakten, gegenstandslosen Arbeiten mit dem Thema „Farbe als Sprache“ auseinander. Ihr Stil ist geprägt von Spontanität und der Vorliebe für das Experimentelle.


transparent undurchsichtig

Mechthild Wendt

Mechthild Wendt-oT(W 4011)-Wachs-Pigment-Papier auf Karton-30 x 40 cm

Vernissage: 29. Nov. 2019, 19:00 Uhr
Ausstellungsdauer: 29. Nov. 2019 – 11. Jan. 2020
Orte, die sich auflösen oder aufgelöst werden, Brachen, Baustellen und Ruinen, dies sind die
Orte, die Mechthild Wendt interessieren und mit denen sie sich in Ihrem Werk beschäftigt.
An solchen Plätzen verbringt sie Stunden, indem sie zeichnet, fotografiert und das Terrain
wie in einer Spurensicherung sondiert. Von hier nimmt sie Fotografien, Skizzen und
Fundstücke mit ins Atelier. Diese können dann so etwas wie „gedankliche Keimzellen“ für die
weitere künstlerische Arbeit werden. Sie wirken dabei wie Impulsgeber für das malerische
Werk, das sich dann im Arbeitsprozess nach eigenen Kriterien entwickelt.
Wendt geht es dabei nicht so sehr um die Wiedererkennbarkeit eines bestimmten, zuvor
besuchten Ortes, es geht ihr auch nicht darum, die Existenz und den Zustand dieser Stätten
zu kritisieren oder anzuprangern. Vielmehr gilt ihre ganze Aufmerksamkeit an diesen Orten
den Veränderungen durch Zeit, durch Natureinwirkungen und entfremdete Benutzungen.
Sie interessiert die Ästhetik und Logik dieser (eigentlich auch skulpturalen) Prozesse im
Stadtbild und sie findet für ihre Bilder die geeigneten Materialien um hier, auf Leinwand oder
Papier, diese Prozesse wieder zu inszenieren:
Wachs, Acrylmalerei, Holz- und Linolschnitt, Zeichnung sind ihre Medien. Wachs ist dabei
ein vielseitiges malerisch-skulpturales Material. Es ist weich, haptisch greifbar, verformbar
und ein Gegensatz zu den in der Stadtlandschaft gefundenen Strukturen. Wie eine
plastische Bearbeitung kann es geritzt, geschabt und getrieben werden. Es kann
transluzent/transparent oder auch undurchlässig sein. Es reagiert auf die zeichnerischen
Strukturen und Farbschüttungen im Bild.
All diese Prozesse in Mechthild Wendts Bildern können wir als Betrachter nachvollziehen.
Damit verweist uns die Künstlerin als eine heutige Landschaftsmalerin wieder auf die
seltsam gebrochene Schönheit des uns umgebenden Stadtraumes.
KunstQuartier des BBK
Bierstr. 33
49074 Osnabrück
www.bbk-osnabrueck.de
Öffnungszeiten:
Di – Fr: 14 – 18 Uhr
Sa: 11 – 16 Uhr


„Spielen [ˈʃpiːlən]

Hanna von Behr und Katja Staats“

Komm Spielen!

Die Ausstellung beleuchtet verschiedene Aspekte des Spielens: Sie lädt zum Spielen ein, weckt Sehnsüchte und fordert den Besucher auf, sich auf eine Reise in die eigene Vergangenheit einzulassen! Kindheit und Kindsein als Fragestellung und Projektionsfläche – was bleibt, was geht (scheinbar) verloren?

Die Zeit bleibt für einen Moment stehen.

Hanna von Behr und Katja Staats haben ein Textfragement für ihre Ausstellung (oder über sich selbst?) von R. Barthes, „Die Kammer“ gefunden – dort heißt es:

“Vielleicht ist es eine leise Ahnung von der Vergänglichkeit aller Dinge? (…) Diese beiden Mädchen, die eines der ersten Aeroplane über ihrem Dorf beobachten (sie sind gekleidet wie meine Mutter als Kind, sie spielen Reifen), wie lebendig sind sie doch! Sie haben das ganze Leben vor sich; zugleich aber sind sie tot (heute), sie sind also bereits tot (gestern).”

BBK KunstQuartier

25.Oktober bis 23. November

KunstQuartier des BBK,
Bierstr. 33, 49074 Osnabrück

Di-Fr: 14-18 Uhr
Sa: 11-16 Uhr


»Zeitgleich — Zeitzeichen«

“Postdigital von a nach b nach a”

Zum siebten Male findet die bundesweite Ausstellungs-Biennale der BBK-Verbände statt. In über 30 Städten werden BBK-Verbände zu dem Motto “Postdigital von a nach b nach a” Arbeiten präsentieren. Postdigital ist ist als Zustandsbeschreibung mit divergierenden Bedeutungszuschreibungen definiert: Bereits eingetretene Veränderungen durch digitalisierte Prozesse im alltäglichen Handeln, Beispiele zur Aufhebung der Unterscheidung zwischen Analogem und Digitalem können sichthbar gemacht werden.

In dem KunstQuartier des BBK Osnabrück werden Arbeiten von:

– Ludwig Burandt – Inge Buschmann – Johannes Eidt – Kerstin Hemann –
– Manfred Heinze – Bernd Hildenbrand – Jens Raddatz – Jelena Reinert –
– Tina Schick – Jürgen Wendt – Regine Wolff

präsentiert.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Vernissage: 27. September 2019, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 28. September – 18. Oktober 2019

KunstQuartier des BBK
Bierstr. 33
49074 Osnabrück

Öffnungszeiten:
Di – Fr: 14 – 18 Uhr
Sa: 11 – 16 Uhr


„It’s Only Rock’n’Roll“
Ausstellung mit Werken von Ron Wood und Jürgen Wendt

In Zusammenarbeit mit dem Stones Fan Museum Lüchow zeigt der BBK Werke des Rolling Stones-Gitarristen Ron Wood und des Osnabrücker Künstlers Jürgen Wendt, die auf ganz unterschiedliche Art für die Kraft und Ausdrucksfreude der Musik stehen und sich zu einer spannenden Ausstellung ergänzen.

Der Leiter des Stones Fan Museums, Ulli Schröder, ist während der Vernissage und zur Osnabrücker Kulturnacht anwesend.

Parallel zu seiner musikalischen Karriere war Ron Wood, seit 1975 Gitarrist der Rolling Stones, immer auch als bildender Künstler aktiv. Seine Werke wurden weltweit ausgestellt. Das KunstQuartier zeigt Lithographien und Radierungen, mit denen Wood seine Bandkollegen, sich selbst sowie einige andere Musiker porträtiert.

Auch in Jürgen Wendts Bildern ist Musik ein beherrschendes Thema. Mit seinen Linoldrucken porträtiert er internationale und regionale, oft nur einem kleinen Publikum bekannte Musiker. Dabei entstehen Bilder, die weit mehr sind als bloße Abbildungen. Feine Klänge und leise Zwischentöne mischen sich mit schrillen Riffs und rockiger Attitüde, Stimmungen wie Gesichtsausdrücke werden unmittelbar und detailreich eingefangen.

Bildlegende:
Bild1: “Anna”, Jürgen Wendt 2017
Bild 2: “Voodoo Ronnie”, Ron Wood 1996; Foto: Art Gallery Schroeder / Stones Fan Museum Lüchow

Vernissage: 30. August 2019, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 30. August – 21. September 2019

KunstQuartier des BBK
Bierstr. 33
49074 Osnabrück

Öffnungszeiten:
Di – Fr: 14 – 18 Uhr
Sa: 11 – 16 Uhr


„bbk selected:
heiß und fertig — Nicole Widner und Stella Metzig“

Mit der Reihe »bbk selected« bietet der Berufsverband Bildender KünstlerInnen (BBK) Osnabrück jungen künstlerischen Talenten eine Ausstellung im professionellen Umfeld.

Unter dem Titel „heiß und fertig – Nicole Widner und Stella Metzig“ werden in diesem Jahr zwei Studierende des Fachs Kunst an der Universität Osnabrück präsentiert.

Nicole Widners plastischen Arbeiten entstehen aus einem gelenkten Experiment und der Interaktion mit dem Material Zucker. Die künstlerische Motivation entspringt der Freude am Experimentieren, dem Erforschen des Materials und der Unabhängigkeit von gegenständlichen Formen.Plastik aus Zucker von Nicole Widner
Der Zucker durchläuft durch aufkochen verschiedene Aggregatzustände und wird währenddessen unterschiedlich beeinflusst. Um die Farbe und Dichte zu variieren werden andere organische Materialien wie Fett und Gewürze hinzugefügt.
Die Werke sind von Zufall und einem kontinuierlichen Forschungsprozess geprägt. Dieser wird bestimmt durch intuitives Handeln, sinnliche Wahrnehmung und das erwartete und unerwartete Verhalten des Materials.
Der Prozess ist nach der aktiven Bearbeitung nicht zwingend beendet. Die Reaktion des Zuckers mit der Luftfeuchtigkeit der Umgebung kann fortbestehen, oder durch das konservieren gestoppt werden.
Das Experimentieren, Aufbrechen der Form und die Erschaffung von etwas Neuem findet sich auch in meinen photographischen Arbeiten wieder. Die analogen Aufnahmen werden verfremdet – bis zu einer scheinbar neuen Wirklichkeit.

Stella Metzig Werke zeichnen sich durch ihre Spontanität aus; sie entstehen aus einem impulsiven Arbeitsprozess, wodurch sie sowohl Souveränität als auch Unveränderlichkeit transportieren. „Ich arbeite, weil ich das Gefühl habe, ich müsste und ich weiß erst wann ich fertig bin, wenn das Gefühl des Müssens aufhört. Dabei komme ich mit mir selbst ins diskutieren, ins reflektieren.“ Was bei dieser Auseinandersetzung entsteht, sind emotional aufgeladene Werke: Bilder und Objekte in denen innerste Regungen unzensiert nach außen getragen werden.
Auf gesellschaftlicher wie auch persönlicher Ebene handeln die Werke von Zerrissenheit, Konflikt und Wut aber auch von Regeneration, Freiheit und Humor. Es sind gefühlvolle und leEinlinienzeichnung von Stella Metzigbendige Werke.
Die Einlinienzeichnungen entstehen intuitiv, ohne Planung oder Nachbearbeitung; im Zeichenprozess formen sich so Figuren in Posen zwischen wilder Verrenkung und inniger Ruhe, ebenso dynamisch und unmittelbar wie die Gedanken, aus denen sie erwachsen.
In der skulpturalen Arbeit wird zu Material was weggeworfen, oder verloren wurde; materielle Banalität, die als Teil des Werks – durch ihre Aufgabe als kryptische Verbindung vom persönlichen Innersten zum öffentlich Erfahrbaren – einen neuen Wert erhält. Die Assemblage-Technik ist Berührungspunkt in allen Schaffensbereichen der Künstlerin: Skulptur, Photographie, Zeichnung und Malerei.
Der unnachgiebige Drang zur künstlerischen Auseinandersetzung erscheint als ein ureigenes Bedürfnis und äußert sich in den vielfältigen, autobiografischen Arbeiten.

Stella Metzig

Nicole Widner

BBK KunstQuartier

5.Juli bis 24. August

BBK Kunst-Quartier des BBK,
Bierstr. 33, 49074 Osnabrück

Di-Fr: 14-18 Uhr
Sa: 11-16 Uhr


wal|den*|**|***

Malerei und Klang–Performance

…und was es sonst Neues gibt

Henry und Greta im Hambacher Forst, in den Wald
hineinrufend, den Wald vor fehlenden Bäumen
nicht sehend. Märchenwald und Kiefernschonung,
die Äste, auf denen wir sitzen, Romantik, Waldfriedhof
und Autowerbung, Eichendorff und Brüder
Grimm, Waldsterben und Stadtverwaldung.

Warum nur ist es im Wald so schön???
Wie so oft geht es in Wolffs Bildern um unser Verhältnis zur Natur, zu unseren Lebensgrundlagen. Es gibt Tiere, darunter auch ein paar Menschen und diesmal vor allem Bäume, zu denen die Malerin spürbar eine eine tiefe Verbindung hat. Portraits zeigen für Wolff inspirierende Persönlichkeiten vom “Walden”- Autor Henry David Thoureau bis zu Greta Thunberg.

* sich zurückziehen; in sich gekehrt betrachten
** sich mit Gleichgesinnten zu einer Gemeinschaft verbinden
*** sich Illusionen machen; etwas wahrnehmen, das nicht [mehr] existiert

Regine Wolff      Malerei
Eröffnung 24.Mai, 19 Uhr
mit Bert Fleißig
Klang-Performance

Außerdem am 31. Mai, 19 Uhr
“Walden – die Performance”

KQ Kunst-Quartier, Bierstraße 33, 49074 Osnabrück
Öffnungszeiten KQ : Di – Fr: 14 – 18 Uhr | Sa: 11 – 16 Uhr
Ausstellungsdauer: 25. Mai bis 29. Juni

Hier geht’s zur Facebook–Einladung


Der Freundeskreis Bildender Künstlerinnen und Künstler Osnabrück e. V.

| Einladung |

wal|den*|**|***
Kunst & Kuchen

Liebe Freunde der Kunst und des Kunst-Quartiers,

wir laden Sie/Euch herzlich ein, zu einem Künstlergespräch der gemütlichen “Art
am Sonntagnachmittag, dem

23. Juni 2019 um 15:30 Uhr im KQ

Außer der Malerin Regine Wolff wird auch
der Klang-Künstler Bert Fleißig 
anwesend sein, so dass wir noch einmal die Möglichkeit und noch einmal einen Ausschnitt seiner 

Walden – Klangperformance 

zu hören.

Damit wir besser planen können, bitten wir um Anmeldung unter 
bbk-os@reginewolff.de.

KQ | Bierstraße 33 | 49074 Osnabrück

Öffnungszeiten des Ausstellungsraumes :
Di – Fr: 14 – 18 Uhr
Sa: 11 – 16 Uhr

Wir freuen uns auf Euch!
Herzlichst
Der Vorstand des FBK Osnabrück


| in-different |

in_dinfferent ist eine Kollaboration von Alina Santos Coelho und Joran Yonis. Das Ausstellungskonzept beschäftigt sich
mit der Dekonstruktion von Geschlecht und gesellschaftspolitischen Themen. Gendertrouble wird zum Spielball
der Situation. Konzeptuell wird ein Dialog zwischen den Dingen, dem Bekannten und dem Unbekannten,
zwischen Innen und Außenraum, dem Involvierten und dem Ausgeschlossenen interaktiv herbei- und herausgeführt.

Vernissage am Freitag, dem 3. Mai 2019, um 19 Uhr
Der Eintritt ist frei.
Ausstellungsdauer: 3. bis 18. Mai
Öffnungszeiten KQ : Di – Fr: 14 – 18 Uhr | Sa: 11 – 16 Uhr

Hier geht’s zur Facebook–Einladung


| KQ goes EMAF |

Auch in diesem Jahr wird das Kunst-Quartier Teil des EMAF sein:

At bbk’s Kunstquartier, students from Osnabrueck University’s Department of Art showcase their latest works, somewhere between sculpture and video art.
⟼ Seeing You Watching You
Azim F. Becker
⟼ space
Nicole Widner
⟼ Zwischen ° Raum
Henrieke Homburg

Find detailed information at /Detailierte Informationen zu den verlängerten Öffnungszeiten und Führungen durch die Ausstellung unter: www.emaf.de

Becker, Azim F. (2018; DE)
Seeing You Watching You
INIT Ausstellung II (Kunst-Quartier des BBK)

Die interaktive Media-Installation simuliert auf überraschende Weise ein Kontrollsystem. Ausgehend von der Annahme, dass es keine Grenzen zwischen Beobachtung, Überwachung und Voyeurismus gibt, werden auf den Bildschirmen die Szenen erst mit Blick durch eine Kameraoptik sichtbar. Wer weiß, ob die gesammelten Informationen nur hinter den weißen Bildschirmen verdeckt bleiben oder nicht doch irgendwo anonym gespeichert werden?

Homburg, Henrieke (2018; DE)
Zwischen ° Raum
INIT Ausstellung II (Kunst-Quartier des BBK)

Das Projekt handelt von der Leere zwischen den Menschen, einem Versuch. Menschen, die sich nicht mehr finden. Worte wurden neu angeordnet. Eine Atmosphäre. Ein Spiel mit der Realität. Aber gibt es überhaupt eine gemeinsame Realität? Zwischen ° Raum besteht aus zwei Videos, die gegenüber gestellt werden. Sie starren sich an, die beiden Darsteller versuchen zu kommunizieren, über ihre derzeitige Beziehung zu reden. Sie erreichen sich nicht. Der Zuschauer bewegt sich durch diese Situation, ist mittendrin.

Widner, Nicole (2019; DE)
space
INIT Ausstellung II (Kunst-Quartier des BBK)

space stellt eine parallele Wirklichkeit dar, die mithilfe von Wärmebildern sichtbar wird. Auf die mit Folie bespannten Seiten der 2x2x2 Meter großen, geometrischen Installation, werden eigene Wärmebildaufnahmen von heißem und kaltem Wasser projiziert. Die Installation kann aus mehreren Perspektiven betrachtet werden und eröffnet dadurch unterschiedliche Ebenen der ästhetischen Erfahrung.

BBK Kunst-Quartier des BBK,
Bierstr. 33, 49074 Osnabrück

Sonderöffnungszeiten EMAF 2019
24 April 19:30 – 21:00
25. – 27. April 11:00 – 21:00
28. April 11:00 – 18:00

Ausstellungsdauer: 24. April – 28.April


„Ereignis Druckgraphik“
| Mitglieder des BBK Osnabrück |

u.a. mit Johannes Eidt (Siebdruck), Manfred Heinze (Holzschnitt), Reinhart Klink
(Radierung), Jens Raddatz (Siebdruck), Katja Staats (Linolschnitt), Jürgen Wendt
(Linolschnitt)

Seit einem Jahr gehören die vier druckgraphischen Techniken zum immateriellen
Kulturerbe der UNESCO. Zum Tag der Druckkunst am 15. März stellen verschiedene
Mitglieder des BBK Osnabrück die Aktualität der Druckverfahren vor. Bundesweit
beteiligen sich zahlreiche BBK Verbände an dem Tag der Druckkunst. Eine Übersicht
kann hier eingesehen werden.

Über die geplanten workshops werden wir zeitnah berichten.

BBK Kunst-Quartier des BBK,
Bierstr. 33, 49074 Osnabrück

Öffnungszeiten:
Di – Fr: 14 – 18 Uhr
Sa: 11 – 16 Uhr

Ausstellungsdauer: 15. März – 13.April

Live Vorführung
Reinhard Klink
Die Sandpapier-Radierung

Herzliche Einladung

am Samstag, dem 13. April 2019
12:30 bis 14 Uhr
im Kunst-Quartier (Bierstraße 33, Osnabrück)

Anlässlich der Ausstellung ‘Ereignis Druckgraphik’ präsentiert der ‘Freundeskreis Bildender Künstler’ (FBK) am 13.4. von 12.30 bis 14 Uhr den bekannten Osnabrücker Radierer Reinhard Klink mit einer so gut wie unbekannten Radiertechnik – der Sandpapierradierung. Die Radierung gehört zu den ältesten künstlerischen Drucktechniken und wird dem Tiefdruck zugeschrieben. Bei der Sandpapierradierung dient nicht etwa die bekannte Kupferplatte als Druckstock, sondern das Sandpapier selber. Diese Technik eignet sich besonders für malerische Verfahren und das ohne Schabe- oder Ätztechniken zu nutzen. Es wird das Sandpapier mit Acrylfarbe in mehreren Schichten/Farben eingerieben und schließlich mit Wischgaze die überflüssige Druckfarbe ausgerieben und schließlich gedruckt. Wo Acrylfarbe auf dem Sandpapier ist, entstehen helle Lichtschattierungen, bei der offen liegenden Körnung des Papiers entstehen die Tiefen.
Reinhard Klink ist mit seiner Druckpresse im Kunstquartier und führt vor, wie das geht.

Anschliessend können druckfrischen Originale auch käuflich erworben werden.

Der Eintritt ist frei.


„what´s new“
| Ulrike Kömpe, Andrea Wilmers |

Unsere neuen Mitglieder stellen sich künstlerisch vor!
Eröffnung am 8.2.2019 um 19
Uhr.

BBK Kunst-Quartier des BBK,
Bierstr. 33, 49074 Osnabrück

Öffnungszeiten:
Di – Fr: 14 – 18 Uhr
Sa: 11 – 16 Uhr

Ausstellungsdauer: 8. Februar – 9.März